16.06.2026
Wie soll sich Reinach entwickeln? Dies hat die Gemeinde Reinach die erwachsene Bevölkerung, aber auch Kinder und Jugendliche gefragt. An verschiedenen Workshops wurde intensiv diskutiert und der Gemeinde viele wertvolle Informationen, Vorschläge und Ideen mitgegeben. Die Ergebnisse werden nun in den Entwurf zum neuen kommunalen Richtplan eingearbeitet.
Ende 2025 war die Gemeinde Reinach mit dem Kinderbüro Basel in den Primarschulen und der Sekundarschule zu Besuch. Wir wollten erfahren, was den Schülerinnen und Schülern an Reinach gefällt und was nicht. Wo halten sie sich in ihrer Freizeit gerne auf? Wo fühlen sie sich unwohl? Haben sie Verbesserungsideen?
Mitgemacht haben 190 Kinder und Jugendliche von der 1. – 9. Klasse. Für die Bedürfnisse von kleineren Kindern zwischen 0 und 6 Jahren haben wir ergänzend Fachpersonen aus Kitas und Kindergärten befragt. Herzlichen Dank an alle, die sich so engagiert beteiligt haben!
Hier geht’s zum Ergebnisbericht
Was ist dabei herausgekommen?
Was passiert mit den Ergebnissen?
Drei oft genannte Anliegen wollen wir bald umsetzen. Damit möchten wir den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass ihr Engagement für Reinach sehr geschätzt wird und Wirkung zeigt.
Nicht alle Ideen können sofort umgesetzt werden. Die Ergebnisse der Kinder- und Jugendpartizipation sind aber eine wichtige Grundlage für den neuen kommunalen Richtplan. Sie tragen dazu bei, dass sich auch in Zukunft die Kinder und Jugendlichen in Reinach wohlfühlen.
Am 9. Mai hat der Gemeinderat zu einem nächsten öffentlichen Workshop zum kommunalen Richt-plan eingeladen. Von 10-12 Uhr ging es im 1. Teil um das Raumkonzept: Wie soll sich Reinach ent-wickeln? Nach einer kurzen Verpflegungspause konnten die Teilnehmenden in einem 2. Teil ei-nen Themenbereich nach Wahl vertiefen: Siedlungsentwicklung + Wohnen, Mobilität, Landschaft + Stadtnatur, Wirtschaft + Arbeiten, Ortszentrum.
Die vielen Inputs, Vorschläge und Ideen sind im Ergebnisbericht dokumentiert.
Bericht folgt ab Ende Juni 2026
Der kommunale Richtplan ist ein wichtiges Planungsinstrument für Gemeinde- und Einwohnerrat. Er steckt den Rahmen für die räumliche Entwicklung ab: Wie soll sich Reinach entwickeln, wo wird in Zukunft gewohnt und gearbeitet, wie bewegen sich die Menschen durch die Stadt, wie werden Siedlung, Verkehr und Landschaft aufeinander abgestimmt?
Der Richtplan koordiniert die Ansprüche und Bedürfnisse an den Raum und stellt die Abstimmung mit den übergeordneten Gesetzen und Planungen sicher, z.B. mit dem kantonalen Richtplan.
Der kommunale Richtplan ist verbindlich für die Behörden. Er ist aber nicht parzellenscharf und auch nicht verbindlich für Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.
Der aktuelle Richtplan der Gemeinde Reinach stammt aus dem Jahr 2005. Er ist mittlerweile umgesetzt, zum Teil auch überholt. Ausserdem gibt es neue übergeordnete Gesetze und Planungen von Bund, Kanton und der Region Birsstadt, die er noch nicht berücksichtigt. Er muss deshalb gesamthaft erneuert werden.
Der kommunale Richtplan von 2005 diente als wichtige Grundlage für den Zonenplan Siedlung von 2015 und den Zonenplan Landschaft von 2016. Die Zonenpläne müssen etwa alle 15 Jahre – also ca. 2030 – überprüft und angepasst werden. Mit dem neuen kommunalen Richtplan wird dafür der Weg bereitet und abgesteckt, in welchem Rahmen sich die Gemeinde Reinach räumlich entwickeln soll.
Der Gemeinderat hat das Planungsbüro EBP Schweiz AG aus Zürich mit der Gesamtrevision des kommunalen Richtplans beauftragt. Der Planungsprozess mit öffentlicher Mitwirkung, kantonaler Vorprüfung und Beschlussfassung dauert rund drei Jahre bis Ende 2027. Der kommunale Richtplan wird von Gemeinderat und Einwohnerrat beschlossen und mit der Genehmigung durch den Regierungsrat rechtskräftig.
Dem Gemeinderat ist es ein grosses Anliegen, die Bedürfnisse und Anliegen der Bevölkerung zu kennen. Im Planungsprozess gibt es verschiedene Gelegenheiten, sich einzubringen:
Die Veranstaltungen werden von den Fachleuten von EBP vorbereitet, moderiert und dokumentiert.
Kontakte für Auskünfte
Nicole Wehrli
Katrin Bauer
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